Was Frauen wollen


Was tut „Mann“ in der Midlife-Crisis ….er kauft sich schnelle Autos, sammelt heiße Motorräder oder Frauen um seine schwindente Männlichkeit wieder zu beleben. Letzteres setzt allerdings voraus ein Frauenversteher zu sein, wovon Alfred Beckmann überzeugt ist da er seit fast dreißig Jahren verheiratet ist und daher genau weiß „Was Frauen wollen“.

Diese Fehleinschätzung lässt ihn von einer peinlichen Situation in die andere stolpern, denn seine erotischen Erfahrungen beschränken sich nahezu ausschließlich auf eine monogame Ehe mit seiner grundanständigen Frau.


Die Bedürfnisse und die Gefühlswelten der Frauen sind jedoch so unterschiedlich und so unendlich groß wie das Universum. Auch wenn er noch so bemüht ist, die Gedanken und das Tun seiner auserwählten Damen zu verstehen, ist er zum Scheitern verurteilt. Denn die Formel die er sich nach jedem gescheiterten erotischen One-Night-Stand zurechtgelegt hat funktioniert beim nächsten vermeintlich romantischen Abenteuer leider nicht.

Dass dieser Schmalspur-Casanova nicht so recht zum Zuge kommt liegt daran, dass er offensichtlich nicht weiß „Was Frauen wollen“. Oder doch…wer weiß? Jedenfalls kann man einen hilflosen Verführungsversuch nach dem Anderen erleben und sich prächtig über sein grandioses Scheitern amüsieren.

Das Schlossfestspiele Team

  • Regie: Alfred Haidacher (Biographie)
  • Musikalische Leitung: Ralph Duschek
  • Bühne: Agnes Wurzinger
  • Technik: Franz Hiden
  • Kostüme: Bettina Dreißger
  • Maske: Helga Rossmann
  • Grafik: Alexander Kropsch
  • Foto: Nicolas Galani

Besetzung

  • Bernd Sracnik (Biographie): Alfred Beckmann
  • Agnes Julia Redl: Alena Caresi
  • Tamara Belic: Herta Schmidt
  • Olivia Pflegerl: Marie Mandell